Ferienprogramm der Turnsparte

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Jede Menge Spaß war 30 Kindern zwischen sechs und elf Jahren bei der „Unsinn-Olympiade“ am Sportplatz der Krötenseeschule garantiert. Die Veranstaltung im Angebot brachte nicht nur die Kinder zum schmunzeln.

„Alltagsgegenstände mal in einem ganz anderen Licht sehen und erkennen, dass selbst einfachste Dinge jede Menge Spaß bereiten können“ lautete die Idee der Organisatorin Gisela Promm. An erster Stelle stand dabei, Kindern die Freude an Bewegung zu vermitteln und die Möglichkeit zu geben, neue Freundschaften zu knüpfen. Mit dem Programm wurde für Kinder vor allem eine lustige Alternative zu oft sehr teuren Angeboten geschaffen.

Die Geschicklichkeit wurde bei der etwas anderen Olympiade bei verschiedenen Disziplinen auf die Probe gestellt. Für jede gemeisterte Station vergaben die Helfer -je nach dem Ergebnis- drei, sechs oder neun Punkte. Viel Kraft verlangte der „Besen-Weitwurf“  und das „Bierkrugstemmen“, wo für die volle Punktezahl ein mit Wasser gefüllter 1-Liter-Krug über 30 Sekunden gestemmt werden musste. Auch das „Skateboard-Paddeln“, bei dem man knieend auf dem Board mit den Händen paddelnd ins Ziel kommen sollte, forderte Geschick. Mit einem Tuch von einer Leiter springen und punktgenau die Mitte der Zielscheibe auf der Matte treffen lautete die Aufgabe beim „Fallschirmsprung“.

Zielgenauigkeit war auch im Socken-Schleuderball“ gefragt, um die mit Sand gefüllte Socke möglichst weit vorne zu platzieren und Punkte zu sammeln. Mehr Geduld wurde da in der Disziplin „Medizinball-Grätsch-Wurf“ verlangt, da es viel Präzision erforderte, den großen Medizinball rückwärts durch die Beine zu werfen. Koordination und Teamfähigkeit wurde im „Nasen-Ballonlauf“ bewiesen, bei dem zwei Kinder einen Luftballon nur mit ihren Nasen ins Ziel balancieren mussten. Schnelligkeit und Orientierungsvermögen legten die Kinder beim „Schubkarrenslalom“ an den Tag.

An der vorletzten Station waren Geschicklichkeit und Sprungvermögen gefragt, um das in einem Eimer sitzende Känguru beim Sprung über die Zielgerade nicht zu verlieren. Schmunzeln konnte man beim „Teebeutelweitwurf“ mit dem Mund, was zu beachtlichen Ergebnissen führte.

Sobald die Kinder alle Stationen erfolgreich gemeistert hatten, kam es darauf an, durch eine beliebige Darbietung oder ein Kunststück, wie etwa einen Handstand oder ein Rad, nochmal zehn Extra-Punkte zu verbuchen.

Als Verlierer musste niemand nach Hause gehen, denn alle hatten Tolles geleistet. Zur Belohnung erhielten die Kinder selbstgebastelte Papierflieger,wobei der leicht windige Tag perfekte Bedingungen für einen gemeinsamen Flug lieferte.

Außerdem konnten sich alle Kinder aus einem reichhaltigen Fundus einen Preis aussuchen.