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TV Lauftreff feierte 25-jähriges Bestehen

„Der TV-Lauftreff als fester Bestandteil des Breitensports in Sulzbach-Rosenberg konnte in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß lud die Abteilung „Lauftreff“ des TV Sulzbach-Rosenberg zu einer Jubiläumsfeier in das Gasthaus Schmidt in Aichazandt ein, da an dieser Lokalität oft genug vorbei gelaufen wird. Der Leiter der Abteilung freute sich in seiner Begrüßung, daß der Einladung zu diesem Ehrenabend neben vielen Aktiven auch etliche ehemalige Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker gefolgt waren. Sein besonderer Gruß galt dem 1. Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Michael Göth, den beiden Vorständen des TV Sulzbach-Rosenberg, Georg Peters und Gisela Promm, dem Vorsteher der evangelischen Kirchengemeinde Altensittenbach Herrn Pfarrer Georg Metzger, als weiterer Vertreterin der Stadt Sulzbach-Rosenberg der Stadt- und Kreisrätin Yvonne Rösel, den jewiligen Leiterinnen und Leitern der Abteilungen des TV Sulzbach-Rosenberg sowie dem Leiter des Tennisclubs Blau-Weiß Rosenberg, Heinz Beer. Als Ehrengast stellte Koch den Gründer des Lauftreffs Horst Ziesmann vor. Entschuldigt hatte sich Herr Weißmann vom Forstamt Schnaittenbach als der zuständige Revierförster für das Sportgelände des TV-Lauftreffs, die Obere Wagensaß.

Anschließend bat Koch um einen Moment des stillen Gedenkens für die verstorbenen Mitglieder

In seinem Grußwort würdigte der 1. Bürgermeister Michael Göth im Namen der Stadt Sulzbach-Rosenberg die rege Aktivität des TV-Lauftreffs in den vergangenen 25 Jahren, zu der auch die Abnahme der Leistungen für das Deutschen Sportabzeichens gehöre. Eine mögliche Übernahme der Organisation des Stadtlaufs, eventuell in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, solle thematisiert werden. Für die Zukunft des TV-Lauftreffs bekräftigte er die Unterstützung der Stadt Sulzbach-Rosenberg.

In seiner Antwort bedankte sich Koch für die gute und vor allem unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadt.

Der 1. Vorsitzende des TV Sulzbach-Rosenberg, Georg Peters, betonte, daß er froh sei, eine so aktive Laufsparte als optimale Ergänzung des Breitensportangebots im Verein zu haben. Deren Aktivitäten seien auch mit ein Grund für die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen, da durch das attraktive Angebot des Lauftreffs viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg zum Verein gefunden hätten. Er bedankte sich im Namen des Vereins bei den Verantwortlichen, Übungsleitern und Betreuern für ihre Arbeit sowie bei der Stadt und dem Landkreis für die Bereitstellung der Sportplätze.

Pfarrer Gerhard Metzger von der evangelischen Kirchengemeinde Altensittenbach, mit der den TV-Lauftreff eine Lauf- und Walking-Partnerschaft verbindet, gab einen geistlichen Impuls. In den Mittelpunkt stellte er ein Wort von Paulus aus dem Philipperbrief:“ Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke“. Dankbarkeit sollte bei einem Jubiläum an erster Stelle stehen. Vor allem der Dank an all die Menschen, die solch einen Lauftreff begründet haben und ihn bis heute organisieren. Dietrich Bonhoeffer hat gesagt: „Im normalen Leben wird einem gar nicht bewußt, daß der Mensch unendlich mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht“.

Zu Beginn seiner Rede berichtete Koch davon wie Horst Ziesmann ihn 1990 fragte, ob er als Betreuer zu dem noch zu gründenden Lauftreff in Sulzbach-Rosenberg kommen wolle. Da er zu diesem Zeitpunkt bereits voll von dem Lauffieber infiziert war, sagte er sofort zu und somit kam es zur Gründung des TV-Lauftreffs als erstem Lauftreff in unserem Landkreis. Wurde zuerst nur gelaufen, so kam 1993 unter der Leitung von Ingrid Ziesmann und Gisela Hafner ebenfalls als erstem Lauftreff in unserer Region Walking hinzu, also das schnelle Gehen unter verstärktem Einsatz der Arme. So kam es, daß an manchen Lauftreffabenden mehr Walkerinnen und Walker unterwegs waren als Läuferinnen und Läufer. Als dann noch 2 Stöcke hinzukamen, wurde Walking von Nordic-Walking abgelöst, daß auch weiterhin unter der Obhut von Gisela Hafner angeboten wird. Unter der Führung des Leiters des ehemaligen Forstamts Sulzbach-Rosenberg, Jochen Hagen, wurden verschiedene, sehr interessante und informative Exkursionen durch die Obere Wagensaß unternommen. Zu Besuch beim Lauftreff waren auch mehrere Infostände namhafter Hersteller von Laufschuhen und –zubehör, so u.a. von Adidas, Nike, Acics und Polar. 2005 ging die Leitung des Lauftreffs von Horst Ziesmann an Rainer Koch über. Seit 2007 wird am Tag des ökumenischen Gottesdienstes das Annabergfest besucht. Damit im Winter die durch das Laufen und Walken vernachlässigten Muskeln gestärkt und gleichzeitig wieder Kraft für die kommende Laufsaison getankt werden kann, wurde 2003 ein Training in der Halle eingeführt. Ab 2008 nimmt der TV-Lauftreff an dem Lauf10!-Programm des Bayerischen Rundfunks teil. Bisher hatten es fast alle, die das Angebot angenommen haben, geschafft, nach 10 Wochen Lauftraining zum Abschlußlauf nach Wolnzach zu fahren. Seit 2 Jahren nimmt der TV-Lauftreff auch erfolgreich die Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen ab. 2014 wurde die eigene Abteilung „Lauftreff“ innerhalb des TV Sulzbach-Rosenberg gegründet. Anschließend gab Koch einen Überblick über die bisherigen sportlichen Erfolge des TV-Lauftreffs. So nahmen die Läuferinnen und Läufer u. a. regelmäßig mit mehreren Mannschaften am Landkreislauf und am Sulzbach-Rosenberger Stadtlauf teil, wobei sie immer gute Ergebnisse erzielten. Koch freute sich darüber, daß nun auch Jürgen Mauritz für den Lauftreff des TV Sulzbach-Rosenberg an den Start geht. Er gewann 2014 den Stadtlauf sowie in diesem Jahr die Amberger Running-Night und den Halbmarathon im Rahmen des Freundschaftsmarathons Amberg – Weiden. Willi Wagner startete weltweit für den TV-Lauftreff, u. a. beim Managua-Marathon in Nicaragua.

Für die Zukunft soll die bisherige erfolgreiche Mischung aus Breiten- und Leistungssport weitergeführt werden verbunden mit der Offenheit für jedermann und jede Frau, getreu dem Motto: „bei uns sind alle willkommen. Eventuell übernehme man die Organisation des Sulzbach-Rosenberger Stadtlaufs. Dazu wären aber noch viele Gespräche notwendig. Ein Augenmerk soll auch auf die Jugendarbeit und jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerichtet werden. Es müsse überlegt werden, was man tun könne, um diesen Personenkreis für den Lauftreff gewinnen zu können.

Besonders froh war Koch darüber, daß es in den vergangenen 25 Jahren keinen Unfall und keine Verletzung gab. Darauf könne man auch etwas stolz sein.

Auffällig sei auch, daß beim Lauftreff mittlerweile die Frauen-Power herrsche. So fanden und finden immer mehr Frauen als Männer den Weg zum Lauftreff. Dies drücke sich auch in den Mitgliedszahlen der Abteilung „Lauftreff“ aus. So seien von den aktuell 19 Mitgliedern nur 2 Männer.

Nun gab Koch das Wort an den Gründer des Lauftreffs Horst Ziesmann weiter. Dieser bedankte sich zunächst für die Einladung und schilderte danach wie es zur Gründung des Lauftreffs kam. Um dem allgemeinen Bewegungsmangel und den damit verbundenen gesundheitlichen Schäden entgegen zu wirken, starteten die Krankenkassen eine Initiative für mehr Bewegung. Dazu entdeckten sie die natürlichste Art der menschlichen Fortbewegung, das Laufen, neu. Deshalb sollten bundesweit Lauftreffs gegründet werden, die vereinsunabhängig, familienfreundlich und für jedermann zugänglich sein sollten. Da der TV Sulzbach eine Leichtathletik-Abteilung hatte, sprach der damalige Sportbeauftragte der AOK, Richard Lengfelder, Horst Ziesmann an, um das Ganze zu organisieren. So kam es am 26. April 1990 zum ersten Lauftreff in der Wagensaß. Man war angenehm überrascht, als sich ca. 80 Läuferinnen und Läufer ein Stelldichein gaben, an der Spitze der damalige 1. Bürgermeister Gerd Geismann, die beiden Vorstände des TV Sulzbach, Klaus Wagner und Hans-Jürgen Reitzenstein sowie Richard Lengfelder von der AOK. Nach dem Lauf wurden die Läuferinnen und Läufer von 2 Mitarbeiterinnen der AOK mit warmen Getränken versorgt. Dieses wichtige Amt übernahmen dann Josef Götz und seine Frau Maria, die sich bis heute um die Versorgung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kümmern. Josef Götz diene auch als Beispiel dafür, daß es nie zu spät ist, um mit dem Sport zu beginnen. Mit 55 Jahren stieß er zum TV-Lauftreff und mit 65 Jahren lief er in Hamburg seinen ersten Marathon. Dem TV-Lauftreff sei es gelungen, viele in der Stadt zu Laufen zu animieren. Denn was könne es schöneres geben, als Sport, Gemeinschaft und Natur in der Gruppe zu erleben. Abschließend wünschte Horst Ziesmann Rainer Koch noch viele gemeinsame Jahre unter seinen Sportfreunden.

Rainer Koch bedankte sich bei Horst Ziesmann für dessen Ausführungen und auch dafür, daß Horst Ziesmann ihn damals als Betreuer zum Lauftreff holte. Auch zeigte sich Koch überzeugt davon, daß es ohne Horst Ziesmann diese Laufbegeisterung in Sulzbach-Rosenberg nicht gäbe.

Für seine Verdienste um den TV-Lauftreff wurde Koch anschließend von der stellvertretenden Leiterin der Abteilung Lauftreff, Birgitta Hirschmann, mit einem Präsent geehrt.

Danach erklärte Koch den offiziellen Teil für beendet und gab den Startschuß für den gemütlichen Teil des Abends.

Turnkinder feiern Abschluss

Unsere Turnkinder erforschen die Osterhöhle

Statt die Turnstunde besuchten die Kinder zum Abschluss vor den großen Ferien die Osterhöhle. Nach einer kurzen Wanderung erwarteten die TV-Kinder voller Spannung den Führer der Osterhöhle. Über dem Höhleneingang ist das Gesicht von Ostara, der Göttin des Lichts, zu sehen, nach der die Höhle benannt ist.
Ausgestattet mit großen und kleinen Lampen ging es hinab in die Dunkelheit. Die Kinder waren voll begeistert von dem 130 Meter langen Schauhöhlenbereich.
Interessante Tropfsteinformationen gab es zu bestaunen. Für die 30 minütige Führung in der Höhle waren bei einer Temperatur von ca. 8-9 Grad warme Jacken notwendig.
Nach dem Rundgang erkundeten die Turnkinder noch die umliegende Natur mit ihren Kletterfelsen.
Eine gemütliche Brotzeit gab es in der Waldschänke unter schattigen Bäumen.
Die Turnstunden beginnen wieder am 21. September in der Realschulturnhalle.

Abschlussfeier der Sparte Schwimmen

Saison 2013/2014

Die Sparte Schwimmen veranstaltete ein Grillfest anstelle des letzten Trainings vor den großen Ferien.
Bei durchwachsenem Sommerwetter trafen sich die Schwimmerinnen, Schwimmer, Trainer und Betreuer am Montagabend zur Abschlussfeier der Saison 2013/2014. Die Infrastruktur in der Sommersaison für den Schwimmverein ist durch die Möglichkeit im Waldbad zweimal wöchentlich zu trainieren gut und so waren auch die Mitglieder der Sparte sehr zufrieden mit ihren Erfolgen und Erfahrungen der letzten Monate. Die Teilnahme der Schwimmerinnen und Schwimmer an vielen Wettkämpfen wie z.B. am Frühlingsschwimmfest in Tirschenreuth, Kinderschwimmfest in Auerbach, Kurfürstenpokal in Amberg und den Bezirksmeisterschaften in Auerbach zeigt die Motivation und Freude an diesem Sport. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Anzahl der Aktiven wieder. Wir wünschen allen schöne Sommerferien.
Eine kurze organisatorische Anmerkung zum Schluß:
-Die Schwimmhalle ist bis 26.Sept. 2014 wegen Wartungsarbeiten geschlossen!
-Trainingsbeginn, im Wasser, ist für uns erst am Dienstag 30.09.2014.
-Athletiktraining ist ab 15.09.2014.
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50 Jahre Sparte Jedermänner

Rede des Abteilungsleiters anlässlich der 50 Jahrfeier

Herzlich willkommen Herr Landrat  Richard Reisinger.

Willkommen  Herr  Bürgermeister Michael Göht.

Willkommen Herr Deichler  von der Sparkasse Am.-Sul.

Und nicht zuletzt die Vorstandschaft von TV`s  selbst.

Georg Peters,  Gisela Promm und Herrmann Pirner.

Christine Ruoff Basketball,   und Rainer Koch vom Lauftreff.

Willkommen aber auch ein Vertreter Der Sulzbacher Zeitung  Frau Helga Kamm

Rückblick 5o Jahre Jedermänner

Gedenken der Verstorbenen.  Vor 5 Jahren verstarb unser Langjähriger Sparten und Übungsleiter und Willi Markl.  Markl Willi war der, der  von der ersten Stunde an dabei war.

Vor drei Jahren  verstarb  unser Sportfreund  Konrad Aures  er war mit einer der Ältesten in unserer Sportgruppe.

Vor  14 Tagen verstarb unser Sportfreund Josef Schnitter.     Er war Jahrzehnte lang Mitglied bei uns.

Danke

Jedermann-Turnen beginnt,  so  stand es in der Sulzbacher Zeitung.  Es ist zu hoffen dass sich zu dieser  Turnstunde zahlreiche Interessenten einfinden.  Auf Anregung der Vorstandschaft   an der Spitze Dr. Klever begann dann die erste   Übungsstunde  unter Leitung von Willi Markl    und Paul Pusch. Gedacht war hier es sollen Sportler  die keine Leistungssport mehr betreiben zu Beispiel  Fußball, Handball oder Boxen.

Acht Tage Später war zu lesen,  die erste Turnstunde des „Jedermann-Turnens“  beim TV  1863 war ein großer Erfolg.     Der Erfolg hat 50 Jahre angedauert.

Etwa 25 Sportler  nahmen an den Übungsabenden  teil. Ich habe nachgeforscht und die ersten Aufzeichnungen bekommen.  Die Anwesenheitsliste von 1964.  Daraus kann man ersehen bei den Übungsabenden haben etwa  19 bis  22 Personen teilgenommen. Wenn man aber weiter die Liste anschaut,  von den Teilnehmern im ersten halben Jahr bin ich der einzige der von Anfang an dabei war. Es dauerte aber auch eine gewisse Zeit bis das was die Jedermänner  wie  sie heute sind,  eine feste geschlossene Gemeinschaft wurden.

Die Jedermann – Sparte war in den ersten 10 Jahren ihres Bestehens auf ca. 50 Mitglieder angewachsen. Zum 10 jährigem und zum 25 Jährigen Bestehen der Jedermann – Sparte gab der Abteilungsleiter Willi Markl einen Rückblick über die vergangenen Jahre. Die Jedermänner waren nicht nur jeden Dienstagabend aktiv, auch in der Leichtathletik, mit dem Erwerb des Deutschen – und Bayerischen – Sportabzeichen, auf Wanderungen, von dem Wander Wart organisiert, bei Wald – und Skiläufen und auf der Kegelbahn stellten sie ihre sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis.                                                                                      Da die vereinseigene Turnhalle nicht mehr den Erfordernissen der Zeit entsprach, wurden die  Turnstunden in die Turnhalle der Pestalozzischule verlegt, 1978 wechselten die Jedermänner in die kreiseigene Turnhalle des Sonderpädagogischen Förderzentrums Krötensee.

Bei diversen Laufveranstaltungen und bei Skimarathons wurde teilgenommen.  Ausflüge in den Bayerischen Wald und in die Alpen wurden organisiert.  Auch gesellschaftlich waren die Jedermann – Turner sehr rege, in der Faschingszeit wurden fast alle Großveranstaltungen in Sulzbach – Rosenberg besucht.

50 Jahre Jedermänner es ist schon eine lange Zeit. Es hat sich viel geändert. Neues ist dazu gekommen und das bewährtes ist geblieben.

Doch nochmal zurück zu den Anfängen.

Ich werde euch  aber jetzt nicht mit  Jahreszahlen  voll reden.  Ich habe da einiges raus gesucht.    Wir Männer hatten ja unseren Dienstag zum Sport.  Ich plaudere jetzt auch kein Geheimnis aus  wir waren ja alle 50 Jahre Jünger  und  hatten größten  Teils   Kinder daheim.  So packten wir am Sonntag  also unsere Kinder ins Auto und fuhren zum wandern, zum wandern ins Fränkische.

Das Östliche von Weigendorf  war ja schon fast Ausland.  Wir waren bis dahin der Heimat sehr  verbunden,  Breitenbrunn,  die Osterhöhle  Neukirchen- Etzelwang oder Königstein der Osinger und die Zant  das waren unser Ziel bis dahin.  So fuhren wir also ins Fränkische ins Pegnitztal  war unser Ziel. Natürlich wurden auch Hunde  mitgenommen.  Hunde anleinen  zu der Zeit kam ja nicht in Frage. Unsere Hunde jagten auch nicht.  Die Wanderwege gingen natürlich auch durch Bauernhöfe und Hühner liefen  auch frei herum.  Auf einmal ein Hühnergeschrei  jagt der Dackel also der Hund eine Henne.  Der Bauer kam natürlich und schimpfte wenn ich den Hund erwische den erschlag ich.  Er wollte die Henne ersetzt haben.  10  Mark ist unser Schorsch losgeworden.  Dafür hatten wir aber auch einen Erlebnisreichen Wandertag.  Ja und die Henne hat vielleicht den Dackel überlebt.  Sie hat sich im Holzstoß verkrochen.

Es gab da noch mehrere Wanderungen mit Hund oder Dackel. So fuhren wir diesmal mach Osten und da in den Bayrischer Wald, an der Grenze zur Tschechien.  Das war aber echtes Ausland, Ostblock Ihr wisst  ja ein sozialistischer Staat  nicht das wir noch zu Spionen werden.  Na ja Dackel anleinen gab ´s  auch nicht. Unser Sportfreund Hufnagel, er hat den Dackel ja voll im Griff doch der Hund konnte aber mit Grenzpfählen  nichts anfangen  er wusste nicht warum die da standen.  Er wurde zum Grenzgänger. Dackel in die Tchechei übergelaufen,  Freunde da war was los, der Hund kam aber nach langer Zeit freiwillig zurück.

Ich kann jetzt aber ganz offen Sprechen,  das ist alles schon verjährt.

Wanderungen wurden noch unternommen,  auf  die  Alpspitz,  Kehlheim zum Kloster Weltenburg,  ins  Saustal- von dort aus Wanderung zum alten  Donau Main Kanal oder zum kleinen  Arbersee.

Viele  Jedermann – Turner haben erst spät die Reize des Alpin – Skifahrens entdeckt und so wurden Skiwochen in Österreich, Südtirol und Frankreich organisiert.  Dem Trend folgend wurden Radreisen unternommen,  Genfersee – Bodensee, Alpenquerung Tegernsee – Bibione, Bodensee – Königssee und viele andere schönen Radtouren.

Eine Wanderung im Jahr möchte ich noch erwähnen unsere  Vatertags- Tour  ohne unsere Frauen, wir machten sonst nie was ohne unsere Frauen. Aber das hat einen Grund.  Wenn wir da so unsere Tour machen, also unter drei Gaststätten geht  da gar nichts,  da wird geknobelt und es geht  bei jeder Runde um eine Maß, eine Maß Bier  und  da kommen schon einige Massen zusammen.  Ja und wie sollen wir da wieder Heim kommen. Da hatten unsere Frauen die Fahrbereitschaft.  Anruf genügt Taxi kommt gleich.

Eine wahre  Begebenheit muss ich noch erzählen. Einer unserer Jedermänner erzählte  uns  freudig er werde jetzt Vater und vor lauter Freude  spendierte  er schon einige Massen, vor dem Ende der Vatertags Tour. Das hätte er aber lieber lassen sollen bei der letzten Gaststätte erwischte es ihn gleich mehr mals  beim Knobeln mit einigen Massen.

Hüttenabende

Zwischen durch  aber trafen wir uns öfter  zu Hüttenabenden.  Männerbundhütte  in Öd und im  Naturfreunde Haus in Ernhüll.   Dort ging es schon  immer recht  zümftig  zu. Es wurde viel gesungen  wie es sich beim Turnverein  gehört und einer war immer dabei, uns wahre Begebenheiten  zu erzählen.  Geweckt wurden wir immer  mit  „Begrüßet froh den Morgen“.

Hier trafen wir uns  auch zum Ausbuttern.  Hier möchte ich mich noch recht Herzlich bei unserer Anni bedanken.  Sie hat immer alles bestens vorbereitet  und organisiert.

Wie hatten aber auch unsere  eigene  Faschings  Veranstaltung.  Zur Erinnerung  Aichazant  oder Röckenricht.

Eine Partnerschaft mit den Jedermann – Turnern in Blaustein bei Ulm gipfelte immer mit einen Fußballspiel  Blausteiner  und Sulzbacher  Jedermänner.  So ein Treffen muss man ja auch Vorbereiten denn  wir wollten uns beim Fußballspiel  messen.  Schriftlich wurde uns von der Abteilung  Fußball zugesichert, dass wir auf den Rasenplatz  spielen können.  Wir hatten aber den Brief nicht richtig  gelesen da stand noch was  im klein gedruckten  wenn er bespielbar ist.   Er war nicht bespielbar.  Der Platzwart hatte das Spielfeld unter Wasser gesetzt, es war ein See,  auf ein Schild stand „ Platz nicht bespielbar“.  Um 18 Uhr 4 Stunden später war er aber für die Alten Herrn des TV`s wieder zum Spielen geeignet.  Das sind Erinnerungen die man nicht vergisst.

Landkreislauf  1984 Organisierte Günter Simmerl den ersten Landkreislauf.  In all den Jahren versuchten wir  von TV immer sehr viele Mannschaften zu stellen. Zwei Mannschaften stellte immer der Lauftreff.  Eine davon waren die Jedermänner.  Wir nannten uns Jungsenioren. Wir brachten das stolze Alter  von 550 Jahren zusammen.  Für uns ging  es aber immer darum der TV sollte einer der Vereine sein der die meisten Mannschaften stellt.

Bei einem Lauf war mal Start in Sulzbach und das Organisierte die Abteilung  Leichtathletik  mit den Jedermännern.

S a u s t e c h e n

Eingehen  aber möchte ich noch auf das Jahr 1990, den Beginn das Saustechen. Als die Versehrtensportgruppe mangels Personal  bei den Vorbereitungen des  Saustechens  nicht mehr genug Leute zur Verfügung hatte,  sprangen wir ein.  Nicht alle Jedermänner waren dafür  aber eine große gruppe hat sich durchgesetzt wir haben es trotzdem  12 Jahre durchgezogen und das mit großen Erfolg.      Damit das Ganze  auch  nach    Saustechen    aussah schickten wir einen Großwildjäger nach Ungarn der uns eine Trophäe  von dort  mit brachte. Es war ein Wildschwein – Fell

Liebe Christa. Georg ist ja leider nicht bei uns, richte ihn die Besten Grüße von uns aus.

15 Jedermänner waren jedes Jahr im Einsatz  dazu noch unsere Frauen die uns mit Kaffee und Kuchen versorgten.   7011 DM wurden eingenommen und gespendet.

Mit einer Spende wurde damals bedacht

das  Ernst Nägelsbach Haus,                                                                                                                das Diakonisches  Werk,                                                                                                                        die Sozialstation Sulzbach,                                                                                                                    die     Altenpflegeschule,                                                                                                                                                            die   Aktive Rollis,                                                                                                                                                    eine Spende Stadtpark,    Neugestaltung                                                                                                                                eine Spende  TV Turnkinder,                                                                                                                         einen Spende Zuschuss Turnmatte für den TV,                                                                                                                         und einen Spende an Frau Treppisch  mit den Teddybären,

alle erhielten 500 DM

Auf eine Spende sind wir besonders stolz die bekam Frau Schommer für krebskranke  Kinder hier konnten  wir 1000 DM bereitstellen.

Und nicht zuletzt  eine Bauspende für die Dach Sanierung  des TV Sportparks  hier gingen  1600 DM an den Verein.  Leider hat die Spende den Verein auch nicht vor der Insolvenz gerettet.

Dies alles war aber nur möglich durch die Mithilfe der Schmidt  Bank und der Sparkasse.  Es wurden  Transparente  und neue  Speere  angeschafft. Wir bekamen Preise fürs  Spickern der Kinder  und  für die  Erwachsenen.

Dank an die Sparkasse und damals Schmidt Bank.  Nochmals danke.

Dank aber auch an die Stadt Sulzbach-Rosenberg  für die Vorbereitung des Stadtgrabens zum Saustechen. Der Bauhof stelle uns die Masten für das Transparent und die Tafeln zum Spickern zur Verfügung. Dank an die Stadtverwaltung insbesondere an den Bauhof. Der Dank an sie Herr Bürgermeister Göht.

Dank aber auch an die Geschäfte, die  damals die Preise  für die Wettkämpfer zu Verfügung stellten.

Weil ich jetzt gerade beim danke sagen bin,  1978 bekamen wir einen Abend zum Sport in der Turnhalle der Landkreis, in der Sonderschule.                                                                                                  Es war ein sehr harmonisches zusammen arbeiten zwischen Schulleitung, Hausmeistern und den Jedermänner. Dafür auch ein Dank an Sie als Hausherr Herr Landrat  Richard Reisinger.

In den Letzten Jahren machten wir uns auch Gedanken wie können wir unseren Mitgliedern die nur noch den Vereinsbeitrag  zahlen und nicht mehr an den Aktivitäten teilnehmen können  rewangieren.  Da kam uns unsere Weihnachtsfeier gerade richtig. Die Weihnachtsfeier mit der Birgländer Stubenmusi und Armin Binder  und im letzten Jahr Gradl ein voller Erfolg. Hier erlebten alle ein paar besinnliche Stunden.  Was sind da schon 12.00 Euro  die wir für Speisen und Getränke an unsere Mitglieder ausgeben gegen über den von 48 Euro Vereinsbeitrag, Das sind wir unseren Mitgliedern die nicht mehr an unseren Sportstunden teilnehmen  können schuldig.

Mir wurde einmal  bei einen Gespräch gesagt  wenn wir kein Geld mehr haben, müssen wir uns halt was einfallen lassen. Da kann ich nur erwidern, wir haben uns vor Vierzig Jahren  schon was einfallen lassen. Wir haben einen Zusatzbeitrag den wir für Geschenke bei runden Geburtstagen oder anderen Veranstaltungen verwenden  können ohne dass  wir nach jeder Turnstunde sammeln müssen oder sogar  den Hauptverein um Geld nachfragen müssen.

Eins aber möchte ich noch erwähnen unsere Frauen treffen sich so alle vier Wochen in der Stadt  besuchen immer  verschiedene Gaststäten zum Gemütlichen  zusammen sein. Da sind auch echte Freundschaften entstanden. Das sind Freundschaften die durch  die JEDERMÄNNER  entstanden sind. Auch das gehört zu den Jedermännern.

Auch die Insolvenz des Traditionsvereins 1863 Sulzbach – Rosenberg, hat die Jedermann – Sparte überlebt und ist weiter in dem Nachfolgeverein TV  s  aktiv. Aktuell zählt die Gruppe  ca. 30 Mitglieder im Alter zwischen 65 und 86 Jahren, davon sind zwei Drittel aktiv. Die Übungsabende werden von den  Übungsleitern Horst  Hälbich, Eckehart Walter und mir abgehalten.

Soweit mein Rückblich auf die letzten fünfzig Jahre.

Doch jetzt noch ein Wort zu Schluss.  All das, das ich jetzt so zusammen gestellt  habe   kann einer gar nicht allein planen und hier möchte  ich meinen  Dank aussprechen  an meinen Stellvertreter Werner und unseren Kassier Jürgen aber auch an all meine  Sportfreunde die immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Das  dieser Abend  so wurde   haben wir einen zu verdanken  –    Er hat in letzter Zeit für die Sparte eine Internetseite eingerichtet.    Er hat für uns einen eigenen Kalender gestaltet und zum Schluss den heutigen Bildvortag zusammen gestellt   Adolf für all das,   ein  herzliches Dankeschön.

Sulzbach Rosenberg       24.05.2014

Horst Ziesmann Abteilungsleiter