Erfolgreich beim Saustechen

Ein schönes Altstadtfest war’s mal wieder – darüber sind sich nicht nur die Organisatoren des Saustechens von der Basketballsparte des TV Sulzbach-Rosenberg einig. Der urige Wettbewerb mit Alleinstellungsmerkmal, von Unkundigen auch als „Schweinewerfen“ bezeichnet, fand wie üblich unter großer Beteiligung im Stadtgraben statt. Die Profis unter den Sulzbacher Saustechern wussten allerdings, worum es ging und haben sich entsprechend vorbereitet. Von regelrechten Trainingscamps bis zu taktisch ausgeklügelten Startzeiten war die Rede. Freilich traten auch wieder viele Neugierige an den Abwurfbalken. Zum Glück bleibt das Saustechen aber ein Wettbewerb für alle, die Spaß am Speerwerfen und am Sulzbacher Altstadtfest haben. Bei den Platzierungen macht sich inzwischen ein Generationenwechsel bemerkbar. Sebastian Bühler belegte mit 36 Punkten den ersten Platz in der Startgruppe Herren-Einzel vor Jens Maderer mit 33 und Jürgen Grünthaler mit 30 Punkten. Die Damen setzten mehr auf Tradition. Wie üblich verteidigte Susanne Graf mit 30 Zählern ihren Stammplatz ganz vorn vor Ingrid Kiesel (27 Punkte) und Ingrid Polster (24 Punkte). Bei den Herren-Teams konnten sich die voll austrainierten Starter des Linde-Fanclubs V (118 Punkte) nicht gegen die Newcomer der Szene ‚Alles Gute Franzi und Stefan‘ (130 Punkte) durchsetzen. Der dritte Platz ging an ganz alte Hasen aus der frühen Saustechergeneration, nämlich an die Jaguarfreunde Ostlofoten mit 106 Zählern. Die Damen-Teams waren heuer leider etwas schwach vertreten. Viele bewährte Teams waren nicht am Start, so dass hier die weibliche Abteilung des Linde-Fanclubs abräumte und die ersten beiden Plätze mit sehr guten 117 und 111 Punkten belegte. Auf Platz drei, ganz knapp dahinter, landete die Mannschaft der Spontis mit 110 Zählern. Den Organisatoren vom Saustechen bleibt nach dieser gelungenen Veranstaltung nur wieder, sich bei den vielen gutgelaunten Teilnehmern und der wirklich spendierfreudigen Sulzbacher Geschäftswelt zu bedanken. Nur so kann solch ein kultiger Wettbewerb auch in den nächsten Jahren weiterbestehen.